Zahnimplantate – Diese Probleme können während des Eingriffs auftreten

Die optimale Lösung bei fehlenden Zähnen bietet ein Ersatz durch Zahnimplantate. Die Schrauben aus Titan funktionieren wie eine künstliche Zahnwurzel und verankern Kronen, Prothesen und Brücken fest im Kiefer. Ziel hierbei: fester Zahnersatz und das ein Leben lang. Das Einsetzen von Zahnimplantaten gilt allgemein als risikoarm, dennoch ist der Eingriff aufwändiger als bei herkömmlichem Zahnersatz und es können – hauptsächlich bei Risikopatienten (Diabetikern, Rauchern) auch Komplikationen während des Eingriffs auftreten.

Intraoperative Komplikationen

Vor dem Einsetzen des Implantats muss ein kleines Loch in den Kieferknochen gebohrt werden. Ist die Kieferkontur des Patienten unklar, so ist es möglich, dass es zum ungewollten Ausbrechen des Bohrers und so zu einer Perforation (Durchbrechung) des Knochens kommt.

Bevor ein Zahnimplantat eingesetzt werden kann ist möglicherweise ein Sinuslift (ein Knochenaufbau in der Kieferhöhle) notwendig, um für ein besonders langes Implantat genug Platz zu schaffen. Die Innenauskleidung der Kieferhöhle, die sogenannte Schneider-Membran, kann hierbei überdehnt werden. Diese Komplikation tritt vorrangig dann auf, wenn bereits eine Kieferhöhlenentzündung beim Patienten besteht. Auch Nervenverletzungen im Unterkiefer-Nerven-Ast sind möglich, welche zu Taubheitsgefühlen im Bereich von Kinn und Lippen führen können.

Des Weiteren kann es zu Wurzelverletzungen anderer Zähne kommen, wenn die Zähne des Patienten besonders eng stehen und der behandelnde Zahnarzt beim Einsetzen des Zahnimplantats nur sehr wenig Platz zur Verfügung hat. So kann es auch vorkommen, dass Weichteile durch das Einsetzen der Wundhaken beschädigt werden.

Risiken minimieren: Umfangreiche Voruntersuchungen

Die vorgestellten Risiken treten nur sehr selten auf. In Deutschland werden pro Jahr ca. 800.000 Implantate eingesetzt, was einen umfangreichen Erfahrungsschatz darstellt. Die meisten Komplikationen sind durch umfassende Voruntersuchungen und sorgfältiges Arbeiten des Zahnarztes vermeidbar. In der Praxis Budde und Mattsson werden vor dem Eingriff digitale Röntgenaufnahmen vom Kiefer des Patienten angefertigt. Am Computer vermessen geben sie genaue Auskunft über die Beschaffenheit des Kieferknochens, sodass jeder Einsatz von Zahnimplantaten individuell und sicher geplant werden kann.

Budde und Mattsson – Ihr Zahnarzt und Zahnarztpraxis in Hamm

Wollen Sie mehr über Zahnimplantate erfahren, oder möchten Sie einen Termin vereinbaren? Rufen Sie uns gerne an. Sie erreichen unsere Zahnarztpraxis in Hamm auch gut aus den umliegenden Kreisen Unna, Werl, Beckum, Ahlen, Kamen, Bergkamen und Werne.

Unsere Praxis ist weiterhin geöffnet!

Liebe Patienten,

unsere Praxis ist weiterhin für Sie geöffnet und vereinbarte Termine können bei uns wie geplant stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir in unserer Praxis weitergehende Schutzmaßnahmen getroffen, um eine Infektion bestmöglich zu vermeiden.

Wir freuen uns auch in diesen schwierigen Zeiten für Sie da sein zu dürfen.

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