Welche Füllung ist für mich die Richtige?

Eine Zahnfüllung kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Zahn beschädigt oder angegriffen wurde.
Es werden Füllungen gelegt, wenn:

  • Der Zahn durch Karies beschädigt wurde
  • Ein Stück vom Zahn abgebrochen ist
  • Der Zahn durch Zähneknirschen oder starke Reibung beschädigt wurde
  • Ein Zahnhalsdefekt besteht

Sie können unangenehme Zahnschmerzen vermeiden, wenn Sie auf folgende Symptome achten und Ihren behandelnden Zahnarzt aufsuchen.

Diese Symptome weisen auf einen beschädigten Zahn hin:

  • Kälte- und Wärmeempfindlichkeit
  • Schmerzen bei sauren oder sehr süßen Lebensmitteln
  • Schmerzen bei der Belastung, Berührung des Zahns
  • Es ist ein Loch zu sehen oder zu fühlen

Welche Arten von Zahnfüllungen gibt es?

Wenn Ihr Zahnarzt eine Zahnfüllung oder ein Inlay empfiehlt, können Sie aus verschiedenen Materialien auswählen.
Gängige Füllmaterialien sind Amalgam, Kunststoff, Keramik-Inlays und Gold-Inlays.

Die Amalgamfüllung

Amalgamfüllungen werden aus verschiedenen Metallen hergestellt. Sie beinhalten Silber, Zinn, Kupfer und Quecksilber. Eine Amalgamfüllung hält bis zu 10 Jahre und gilt als sehr sicher und zuverlässig. Füllungen aus Amalgam sind silbern und deswegen im Gegensatz zu einer Kunststofffüllung im Mund gut zu erkennen. Amalgam ist in den letzten Jahrzehnten in die Kritik geraten und wird kaum noch angewendet.

Die Kunststofffüllung

Kunststofffüllungen werden auch Kompositfüllungen genannt. Eine Kunststofffüllung ist weiß und verformbar. Dadurch ist es möglich abgebrochene Zähne wieder zu vervollständigen und auch Füllungen an schwierigeren Stellen zu legen, die bis zu 8 Jahre halten.

Inlays als Alternative zu direkten Füllungen

Inlays sind indirekte Füllungen, die meist aus Keramik oder Gold gefertigt werden. Sie haben eine sehr lange Haltbarkeit und werden perfekt an den betroffenen Zahn angepasst. Inlays werden in zahntechnischen Laboren hergestellt und anschließend in den betroffenen Zahn eingesetzt.

Die Vor- und Nachteile der Materialien

Kunststofffüllungen weisen eine hohe Ästhetik auf, da sie farblich an den Zahn angepasst sind. Sie werden mit dem Zahn verklebt und können daher nicht so schnell beschädigt werden. Ein Nachteil ist, dass sich bei mangelnder Mundhygiene Bakterien unter der Füllung ansammeln können und es so zu einer weiteren Schädigung des Zahnes kommt.

Keramik-Inlays sind wie Kunststofffüllungen zahnfarben und verfärben nicht. Wie auch Gold-Inlays haben sie eine sehr lange Haltbarkeit und eine hohe biologische Verträglichkeit. Nachteile sind, dass Inlays nicht von der Krankenkasse übernommen werden und dass Gold-Inlays, wie auch Amalgam-Füllungen, sichtbar sind.

Budde und Mattsson – Ihr Zahnarzt in Hamm

Sie haben Fragen zu Amalgam-, Kunststofffüllungen oder Inlays? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne! Sie erreichen uns ebenfalls gut aus den umliegenden Kreisen Unna, Werl, Beckum, Ahlen, Kamen, Bergkamen und Werne.

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